Warum gibt es die Baubiologie IBN?

Was kann ein Baubiologe IBN/ ein Baubiologischer Messtechniker leisten?

Warum stecke ich so viel Herzblut in diese Berufung?

Kann wohnen krank machen?

Mit der kurzen Beantwortung dieser Fragen möchte ich einen kleinen Einblick geben, welche Chancen diese junge Wissenschaft für die Gesunderhaltung bzw. Gesundung von Mensch, Tier und Umwelt bietet.

Warum gibt es die Baubiologie IBN?

Die Baubiologie IBN ist eine junge Wissenschaft, die sich mit den sehr komplexen, ganzheitlichen Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer direkten Wohn- und Arbeitsumwelt befasst.

Seit den 1950-er Jahren ist unsere direkte Wohn- und Arbeitsumwelt einem immer schnelleren Wandel ausgesetzt. Neue und zu großen Teilen naturfremde, synthetisch hergestellte Bau- und Werkstoffe verändern zusammen mit modernen Bauweisen, Wohnungseinrichtungen, Installationen und Technologien diesen, unseren, direkten Lebensraum grundlegend. Der Mensch ist und bleibt jedoch ein natürliches, biologisches System, das sich diesem schnellen und steten Wandel nicht wirklich so schnell anpassen kann. Viele, chronische Krankheiten aber auch neue Symptomkomplexe beim Menschen sind die Folge dieser Eingriffe in diese direkte Umwelt, die uns ca. 85% unserer Lebenszeit umgibt. Die gesetzlichen Krankenkassen sprechen davon, dass schon über 30 Prozent aller Erkrankungen umweltbedingt sind. Die Baubiologie IBN erforscht diese Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen dieser direkten Umwelt und dem Menschen, klärt auf, prüft Baustoffe und Bauweisen, unterstützt Mediziner, Heilpraktiker sowie Therapeuten bei der Behandlung umweltkranker Menschen und vieles, vieles mehr.

Beispiele:

  • Unsere Gardinen bestehen heute nur noch sehr selten aus Baumwolle oder anderen, natürlichen Stoffen. Zu einem großen Teil werden unsere Fenstervorhänge heutzutage aus synthetischen Polyester, also aus Kunststoffen hergestellt.
  • Viele Tapeten bestehen heutzutage nicht mehr aus Papier, sondern ebenfalls überwiegend aus Kunststoffen.
  • Bei Teppichen und Auslegeware treffen wir auch immer mehr auf Kunstfasern, die ergänzend mit chemischem Fleckenschutz ausgestattet sein können. In einigen Fällen sind es die Schaumrücken der synthetischen Auslegware, die mit ihren Ausdünstungen die Raumluft belasten. Auch die verwendeten Klebstoffe (Fußbodenkleber) sind nach Renovierungsarbeiten immer wieder ein Thema bei Raumluftuntersuchungen.
  • Viele Haushalte verfügen über Funktechnologien wie z.B. WLAN, schnurlose DECT-Telefone, Bluetouth usw.. Unser biologisches System Mensch nutzt ebenfalls elektrische Impulse zur internen Kommunikation und das im selben Frequenzbereich wie die modernen Funktechnologien. Das bleibt gesundheitlich auf Dauer nicht ohne Folgen. Über 7 Mio elektrosensible Menschen gibt es in Deutschland schon und rein statistisch werden es jeden Tag 1.000 mehr. Hier sind Kinder besonders stark betroffen, da ihr kleines Immunsystem noch nicht den Schutz bietet. (mehr Informationen bei „Diagnose Funk“)
  • chemische Wohnraumfarben und Lacke werden heutzutage gerne als „lösemittelfrei“ beworben und somit in einer großen Vielfalt in unseren Wohnräumen auf großen Flächen verstrichen. Moderne, chemische Lösemittel haben oft eine Siedetemperatur oberhalb von 200°C und müssen somit nicht mehr als „Lösemittel“ deklariert werden. Da sind sie trotzdem und in Raumluftproben auch immer wieder bedenklich nachweisbar.
  • usw. usw.

Was kann ich als Baubiologe IBN/ ein Baubiologischer Messtechniker leisten?

Sehr viel! Das Grundlagenstudium eines Baubiologen IBN ist sehr komplex und umfasst u.a. die Bautechnik, Raumplanung, Baukultur, Bauökonomie, Architektur, Schadstofflehre, Psychologie, Soziologie, Geologie, Geobiologie, Klimatologie, Bauphysik, Bauchemie, Bautechnologie sowie Bereiche der Medizin, Botanik, Zoologie, Physiologie, des Baurechts u.v.m..

Ich habe mich unter den vielen Spezialisierungsmöglichkeiten eines Baubiologen IBN für die des Baubiologischen Messtechnikers entschieden und verfüge über Kenntnisse und Fähigkeiten zum Auffinden, Messen, Analysieren und Bewerten von Umweltstressfaktoren in Wohn- und Arbeitsräumen. Gleiches gilt für die baubiologische Begutachtung von Baugrundstücken.

Ein Teil meiner Arbeit ist immer die präventive Beratung, d.h. ich berate vor und während der Umbau- bzw. Sanierungsarbeiten, vor dem Renovieren, vor dem Einrichten von Kinder-, Schlaf- sowie anderen Wohn- und Büroräumen.

Der größte Teil meiner Arbeit ist jedoch das messtechnische Auffinden von Umwetstressfaktoren in Wohn- und Arbeitsräumen. Eine Arbeit die mich fasziniert und nie auslernen lässt.

Mit moderner Messtechnik, über 20 Jahren praktischer Erfahrung im Bauwesen und einer „guten Spürnase“ geht es auf die Suche nach krankmachenden Umweltstressfaktoren in Wohn- und Arbeitsräumen. Sehr gute Fachlabore unterstützen mich bei dieser Arbeit mit der Analyse von Luft-, Partikel-, Staub-, Wisch- und Materialproben.

Erste Hinweise geben oft schon die Symptome der Betroffenen und dann geht es auf die detektivische Suche nach den Ursachen.

Im Leistungsumfang ist auch das Aufzeigen von Sanierungsmaßnahmen für die gefundenen Ursachen (Umweltstressfaktoren) enthalten und hier gibt es zahlreiche Hinweise und Anregungen.

Warum stecke ich so viel Herzblut in diese Berufung?

Es geht um die Gesundheit von Menschen und hier kann ich als Baubiologie IBN/ Baubiologischer Messtechniker sehr viel leisten. Es geht um die Reduzierung bzw. Beseitigung von krankmachenden Umweltstressfaktoren im direkten Wohn- und Arbeitsumfeld. Einige dieser Umweltstressfakoren kann man weder sehen, noch riechen, noch hören oder schmecken und trotzdem können sie uns krank machen. Andere kann man riechen, hören, sehen und sogar anfassen, aber gesunde Menschen neigen dazu, diese Dinge zu verharmlosen. Umwelterkrankungen treten in sehr vielen Fällen mit einer nicht unerheblichen, zeitlichen Verzögerung zur Entstehung der Ursachen auf. Unser Immunsystem ist sehr leistungsfähig und kann je nach Lebensform viele Tage, Wochen, Monate oder manchmal sogar Jahre gegenhalten. Kommt es dann zu einer Umwelterkrankung, ist der Weg zur Wiedererlangung der Gesundheit nicht selten ein langer, da der Körper über viele Jahre alle seine Reserven zur Gesunderhaltung eingesetzt hatte.

In solchen Momenten ist guter Rat und kompetente, fachliche Hilfe wesentlich für eine Wiedererlangung von Gesundheit und Lebensqualität. Es gibt seit vielen Jahren sehr gute Mediziner, Therapeuten und Heilpraktiker, die Umwelterkrankungen gut und schnell erkennen und mit Baubiologen zusammenarbeiten. Die beste Therapie und die beste Medizin nutzt nur wenig, wenn der betroffene Mensch in seiner Wohnung/ an seinem Arbeitsplatz auch weiterhin die krankmachenden Ursachen (z.B. Wohngifte, Schadstoffe, Schimmel, Elektrosmog) vorfindet und diesen täglich bis zu 85 Prozent seiner Lebenszeit ausgesetzt ist. Oftmals ist es auch eine Kombination von kritischen Faktoren, die zur finalen Erkrankung führen. Hier gilt es Hand in Hand zu arbeiten, jeder Fortschritt zählt.

Die einzelnen Erfolge sind Motor und Motivation zugleich. Das schafft „Herzblut“!

Auch ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sich eine schwere Umwelterkrankung anfühlt und wie schwer der Weg zurück zur Gesundheit ist. Ich kann mich gut in die Situation von Betroffenen hineinversetzen und weiß wie unglaublich wichtig meine Arbeit für sie ist. Jeder Fortschritt zählt und als Baubiologe IBN habe ich natürlich auch ein Netzwerk von sehr guten Medizinern, Heilpraktikern und Therapeuten, die sich um die Wiedererlangung der Gesundheit der Betroffenen bemühen können.

 

Kann wohnen krank machen?

Leider ja, aber nur sehr selten kommen Betroffene von selber darauf. Die Baubiologie IBN ist als Wissenschaft noch viel zu wenig bekannt und somit auch ihre sehr komplexen Erkenntnisse, Lösungsansätze und Lösungen.

Es ist nicht immer der Stress des Alltags, eine ungesunde Lebensform oder eine weniger optimale Ernährung, warum uns unsere Gesundheit anfangs gelegentlich und später häufiger im Stich lässt. Unser Immunsystem ist im Normalfall sehr widerstandsfähig, aber wenn im Einzelfall über Jahre hinweg u.a. Wohngifte (z.B. Formaldehyd, PCP, Lindan), Schadstoffe (z.B. Lösemittel, Weichmacher, Schwermetalle), Elektrosmog (z.B. WLAN, Heizdecken, Wasserbetten, DECT-Schnurlostelefone) und/ oder aggressive Innenraumschimmelpilze unser biologisches System belasten, kommt das beste, biologische System irgendwann aus dem Gleichgewicht.

Die Symptome der Betroffenen sind vielfältig und reichen von kleineren Beschwerden wie wiederkehrende Ein- und Durchschlafstörungen, Unwohlsein, Atemwegsprobleme, Schleimhautreizungen, Hautproblemen bis hin zu schwersten Erkrankungen. Auch hier ist es wichtig zu erwähnen, dass die Ursachen einzelne aber auch komplexe Faktoren unserer direkten Wohn- und Arbeitsumwelt sein können, in der wir uns ca. 85% unserer Lebenszeit aufhalten.

Besondere Beachtung erfährt immer der Schlafplatz, da der Mensch sich hier über Stunden erholen, regenerieren und entgiften sollte. All das ist aber nur bei einem ungestörten Schlafplatz möglich. Schon Paracelsius wusste zu berichten, dass „ein krankes Bett ein sicheres Mittel ist, die Gesundheit zu ruinieren.“

 

Michael Bauske

Michael Bauske

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